Unsere Leistungen
Krankengymnastik
KG ZNS Bobath für Erwachsene
Manuelle Lymphdrainage
Massage
Bindegewebsmassage
Fango, Heißluft, Kältetherapie
Elektrotherapie
Hausbesuche
Weitere Angebote:
Wellnessmassage
Kinesiotape
Aromaölmassage
Ganzkörpermassage
Kinesiotape - Applikation
Manuelle Lymphdrainage (MLD):
Die manuelle Lymphdrainage ist eine Entstauungstherapie bei Ödemen, d.h. Schwellungen im Gewebe. Ödeme können z.B. nach Unterleibs- oder Brustkrebsoperationen, nach Verletzungen, Operationen, bei Krampfadern oder angeborenen bzw. erworbenen Lipödem oder Lymphödem entstehen.
Durch manuelle Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, wird die im Gewebe angesammelte Flüssigkeit in das Lymphgefäßsystem verschoben und somit abtransportiert. Die MLD ist keine Massage, die eine Mehrdurchblutung hervorruft. Sie darf nicht schmerzen und verbessert bei richtiger Anwendung (zentral beginnend) die Heilung bei Verletzungen. Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen tut sie gute Dienste, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Der Patient spürt eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft
schneller. Kontraindikationen sind zu beachten wie z.B. eine Herzschwäche. Bei ausgeprägten Stauungen wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff „Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.
Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt. Es wurde des öfteren versucht , mit Geräten zur Lymphdrainage ähnliche Erfolge wie durch die manuelle Lymphdrainage zu erzielen, allerdings liegen derartige Geräte von der Effizienz her weit hinter einer manuellen Behandlung.
Bobath-Therapie für Erwachsene:
Das Konzept beruht auf der Annahme der „Umorganisationsfähigkeit“ des Gehirns, das heißt, dass gesunde Hirnregionen, die zuvor von den erkrankten Regionen ausgeführten Aufgaben neu lernen und übernehmen können. Häufig sind bei traumatischen Hirnschädigungen nicht die eigentlichen Kontrollzentren zerstört, sondern Verbindungswege unterbrochen, die durch konsequente Förderung und Stimulation des Patienten von Seiten aller betreuenden Personen neu gebahnt werden können. Insbesondere nach einem Schlaganfall bei halbseitig gelähmten Menschen (Hemiplegiker) kann das Konzept gute Erfolge in der Rehabilitation erzielen. Hemiplegiker neigen häufig dazu, ihre gelähmte (mehr betroffene) Seite zu vernachlässigen, bis hin zur völligen Leugnung und dafür ihre Einschränkungen um so mehr mit ihrer beweglichen (weniger betroffenen) Hälfte zu kompensieren. Solche einseitigen Bewegungen helfen dem Patienten jedoch nur vordergründig, da die mehr betroffene Seite nicht die Möglichkeit erhält, neue Informationen zu empfangen und zu verarbeiten. Das Gehirn kommt also gar nicht in Verlegenheit, sich umzustrukturieren. Statt dessen besteht auf Grund asymmetrischer Bewegungen eher die Gefahr, schmerzhafte Spastiken zu entwickeln. Das Hauptprinzip des Bobath-Konzepts bezieht dagegen die mehr betroffene Körperseite immer wieder in Alltagsbewegungen ein, indem sie sensorisch stimuliert wird, um sie in ihren Bewegungen mit der weniger betroffenen Körperhälfte in Einklang zu halten.
Die Akupunktur kann eine gute Unterstützung in der Rekonvaleszenz sein.
Bemer-Therapie
die physikalische Gefäßtherapie
Informationen in meiner Praxis
